Ankommen

Die ersten Tage im neuen Zuhause

Geben Sie Ihrem neuen Mitbewohner Zeit, um sich einzufinden. Je nach Charakter haben Sie ein neugieriges oder zurückhaltendes Tier vor sich, das nun langsam beginnt seine Welt zu erkunden. Seien Sie am Anfang sparsam mit neuen Eindrücken. Die meisten unserer Tiere wissen nicht, wie es ist, sich sicher zu fühlen, einen warmen und ruhigen Raum zu haben, in dem sie schlafen können, und die meisten kennen nicht das Gefühl, satt zu sein.

 

Zu Beginn geht es darum, dass das Tier seinen bisherigen Stress abbauen kann. Viele Tiere sind daher müde und schlafen und essen viel, sie decken ihre Grundbedürfnisse und "lassen los". Sie ruhen sich einfach aus. Sie haben daher vielleicht zu Beginn wenig Interesse an Spielen und Sozialkontakten, sie brauchen Zeit. Stellen Sie sich vor, dass das Tier mit all den neuen Eindrücken umgehen muss, es muss lernen alles einzuordnen. Sie können dies unterstützen, indem Sie einen sicheren, ruhigen Schlafplatz anlegen, einen ruhigen Futterplatz zur Verfügung stellen und die Aufmerksamkeit zunächst auf wenige Spielzeuge richten. Bedenken Sie, die meisten Tiere hatten keinen sicheren Raum und viele kennen das Spielen als solches gar nicht. Die Situation ist in etwa vergleichbar mit einem Kind, das nichts hatte und nun reich beschenkt wird. Weiterhin gibt es Tiere, oft Hunde, die bisher viel zu wenig Bewegung bekommen haben, und die nun einen sehr ausgeprägten Bewegungsdrang haben. Auch dies legt sich in der Regel nach den ersten Monaten, wenn das Tier verstanden hat, dass dies nun sein sicherer Platz ist und dass es immer Auslauf haben wird.

 

Wichtig ist, dass Sie dem Tier von Anfang an Sicherheit geben und ihm in Liebe zeigen, was sein Raum ist, wie das Zusammenleben funktioniert. Seien Sie ruhig im Umgang mit dem Tier, egal ob Hund oder Katze, und geben Sie ihm Zeit zu verstehen. Überlegen Sie, was das Tier in seiner neuen Umgebung für seine und Ihre Sicherheit lernen muss, aber verstehen Sie, dass die Basis des Zusammenlebens von Mensch und Tier gegenseitiges Vertrauen ist. Sie lernen nun das Tier kennen und das Tier lernt sie kennen, das Vertrauen wächst und wird über die Zeit gefestigt.

 

Wir begleiten Sie gerne durch die Tierkommunikation, ganzheitliche Heilmethoden und durch unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit Vermittlungstieren in der Eingewöhnungsphase und darüber hinaus.

 

So erleichtern Sie die Eingewöhnung:

  • Stellen Sie einen ruhigen Raum mit sicherem Schlaf- und Futterplatz zur Verfügung.
  • Wenn es möglich ist, sollte das Tier in der ersten Woche nach der Vermittlung nicht alleine sein, vielleicht können Sie oder ein anderes Familienmitglied sich Urlaub nehmen und dem Tier die Eingewöhnung erleichtern.
  • Haben Sie Vertrauen in das Tier und sprechen Sie ruhig und liebevoll mit ihm, zeigen Sie ihm Gegenstände, Abläufe und Orte.
  • Stellen Sie Ihrem Tier hochwertiges Futter zur Verfügung, hier verändert sich der Geruch des Tieres und seine Verdauung noch einmal und das Tier beginnt zu "entgiften".
  • Eine zusätzliche, schonende Entgiftung kann nach der 3. Woche beginnen, diese dient dazu, den Organismus zu entlasten und Giftstoffe aus dem Körper des Tieres zu lösen, eine Maßnahme die dem Tier hilft, gesund zu bleiben.
  • In einer Tierkommunikation können Sie den Charakter und die Wünsche Ihres Tieres besser verstehen lernen, eventuelle Probleme lassen sich lösen.
  • Wenn Sie einen Hund adoptiert haben, nutzen Sie die ersten drei Wochen: Hier möchte das Tier alles lernen, was wichtig ist, es wird versuchen, sich seinem neuen Rudel anzupassen und akzeptiert bereits hier gelernte Regeln leichter.
  • Versuchen Sie das Immunsystem mit entsprechenden Mitteln zu stärken. In den Ursprungsländern der Tiere ist die Futterqualität meist unzureichend und es tut dem Körper Ihres Tieres gut, wenn Sie ihn sinnvoll stärken.